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Projekte

Imasgo braucht dringend sauberes Trinkwasser

 

Tiefbrunnen, um sauberes Trinkwasser zu bekommen sind enorm wichtig für die Gesundheit der Bevölkerung. In manchen Dörfern von Imasgo müssen Frauen bis zu 7 km laufen, um sauberes Wasser zu holen. Wir helfen bauen, Ihr könnt helfen mit Spenden.

 

Mehr dazu erfahren!

Gesundheit

Apotheke: Für die Gesundheit der Bevölkerung enorm wichtig ist die lokale Apotheke. Es gibt keinen Arzt im Departemenet Imasgo. Mit Birkenauer Hilfe wurde der sehr beengte Raum durch einen neuen größeren Raum mit Wartebereich und übersichtlichem Regalsystem errichtet. Das Ergebnis – eine moderne Apotheke – konnte beim Besuch im Februar 2026 mit Freude besucht werden (Bild 3).

Apotheke

Bild 3


Gesundheitsstation: Neben Apotheke und sauberer Trinkwasserversorgung wurde zuletzt die neue Gesundheitsstation im Dorf Pinou unterstützt und beim Besuch während der Einweihungszeremonie ein Moped, zwei Notebooks und weitere Materialien übergeben. Sehr zur Freude des Dorfchefs, dem natürlich nach der Einweihung der Gesundheitsstation ein Besuch abgestattet werden musste (Bild 4).

Dorfchef PinouBild 4


Gesundes Essen: Essen für alle, hygienisch hergestellt und zu erschwinglichen Preisen erhältlich, das ist das Konzept der neuen Mensa der Pfarrei. Drei Altgebäude wurden saniert und der Bereich durch eine Mauer geschützt. Die Finanzierung war rechtzeitig gelungen, so dass beim Delegationsbesuch im Februar 2026 die Einweihung erfolgen konnte (Bild 5). Nebenbei entstanden 8 neue Arbeitsplätze!

MensaBild 5

Brunnenbau

Sieben Tiefbrunnen in verschiedenen Dörfern sind bereits mit unserer Finanzunterstützung realisiert worden. Vier davon mit elektrischen (Solarenergie) Pumpen und Hochbehältern, drei mit Handpumpe. Alle Brunnen sind mit einem Schild gekennzeichnet als Gemeinschaftsprojekte der Freundschaft. Bild 6 zeigt einen immer noch oft vorzufindenden offenen Ziehbrunnen und Bild 7 einen der neuen geschlossenen Tiefbrunnen.


Zwei weitere Brunnenanlagen sind angefragt: bei der Gesundheitsstation in Pinou und im Schulzentrum in Imasgo.

 

Ziehbrunnen Kinder

Bild 6

Tiefbrunnen

Bild 7

Bildung

Grundschulen: In Zusammenarbeit mit der Schulbehörde wird jährlich ein Wettbewerb unter allen 28 Grundschulen des Departements durchgeführt. Eine ganze Reihe von Kriterien werden bewertet - z.B. die Sauberkeit des Schulhofs, die Güte der Pflege des Schulgartens etc. Die besten Schulen erhalten Preise für Gartenmaterial, Kantine oder Lehrmaterial. Imasgo e.V. stellt hierfür jährlich 4.500€ zur Verfügung. Inzwischen wurde der Wettbewerb viermal durchgeführt und es ist deutlich sichtbar, wie die Motivation aller Beteiligten an den Schulen gestiegen ist, die eigenen Rahmenbedingungen zu verbessern. Die Schulgärten werden immer besser, Anpflanzungen von Bäumen werden besser bewässert und geschützt, der Schulhof wird sauber gehalten, Dung wird als Dünger für den Garten eingesammelt. Bild 8 zeigt eine typische Grundschule, Bild 9 entstand bei der letztjährigen Zeremonie der Preisverleihung. Video1 zeigt Schüler, die sich mit einem Lied bedanken.

GrundschuleBild 8

 

ZeremonieBild 9

Video 1


Weiterführende Schulen: Das katholische Gymnasium im Zentrum (LNDI, Lycée Notre Dame d'Imasgo) wurde vollständig von Imasgo e.V. und unseren Dritt-Fördermitteln finanziert. Beim Delegationsbesuch 2025 wurde das 5. Gebäude des katholischen Gymnasiums feierlich eingeweiht und auf den Namen „Johannes Winkler“ – einem der verstorbenen Gründer der Partnerschaft - getauft

 

Ein weiteres Collège (Realschule) in Imasgo wurde zudem unterstützt. Bild 10 zeigt Schüler im Hof des LNDI. Am LNDI wurde außerdem eine Schulbibliothek eingerichtet – Bilder 11 und 12.

LNDI Schüler Bild 10

Bibliothek

Bild 11

Bibliothek

Bild 12


Schulförderung und Schulgeldpatenschaften:

Neben dem Bau von Schulen, der Einrichtung einer Bibliothek, der Unterstützung von Sportangeboten, der Stromversorgung und dem Bereitstellen von Computern und Druckern werden immer wieder auch kleine Projekte gefördert. Dazu gehören z.B. kleine Reparaturen, die Anschaffung von Tafeln für die Gruppenarbeit, Schulbücher, Hefte und Stifte oder Auszeichnungspreise zum Schulende. Jedes Jahr wird außerdem ein Budget zur Verfügung gestellt, um ausfallende Schulgelder auszugleichen. Diese Schulgeldpatenschaft erlaubt es Schülern aus notleidenden Familien oder Waisenkindern, den Schulbesuch fortzusetzen, obwohl sie die volle Summe Schulgeld nicht zahlen können.

Ausbildung

Berufliche Bildung ist ein weiterer Schwerpunkt. Im Frauenhaus bei den Schwestern wird den Frauen neben Alphabetisierung eine Ausbildung in Weben und Schneidern angeboten. Video2 zeigt die Arbeit mit einer von zahlreichen aus Birkenau gelieferten Tretnähmaschinen. Das neueste Projekt des Vereins ist der Bau eines großen Weberateliers, das kurz vor Fertigstellung ist, und neben den Frauen bei den Schwestern auch weiteren Frauen im Dorf zur Verfügung stehen wird. Bilder 13 und 14. Für Frauen wird außerdem die Seifenproduktion gefördert. Seifen aus Imasgo werden gern gekauft im vereinseigenen Laden (Bild 15).

Seit 6 Jahren läuft zudem eine Ausbildung in Solarelektrik, das in der großen Diözesankatechetenschule in Imasgo angeboten wird. Bei unseren Besuchen wurde diese Ausbildung weiter verfeinert und optimiert. (Bilder 16 und 17).

 

Video 2

Weberatelier Bild 13

WeberatelierBild 14

Seifen aus Imasgo Bild 15

SolarelektrikerkursBild 16

SolarelektrikerkursBild 17

Landwirtschaft/Gartenbau

Die Menschen im ländlichen Raum in Burkina Faso leben vorwiegend von der Landwirtschaft und vom Gartenbau. Hier gibt es immer wieder Anfragen auf Unterstützung, die wir für Gemeinschaftsprojekte nach unseren Möglichkeiten fördern, z.B. die Einrichtung einer Hühnerzucht für eine Community oder die Förderung einer landwirtschaftlichen Genossenschft mit Saatgut, Geräten und Zaunelementen. Bild 18 zeigt die Bewässerug einer Plantage einer Genossenschaft in Kegkyendé. 


Der Gartenbau wird vorwiegend durch Hilfe bei der Wasserversorgung gefördert, Bild 19.

 

Genossenschaft 

Bild 18

Gartenbewässerung 

Bild 19

Sonstige Projekte

Frauen in Not: Die Schwesternstation in Imasgo unter Leitung von Schwester Honorine betreut immer wieder zahlreiche Mädchen und junge Frauen, die entweder wegen drohender Zwangsheirat von zu Hause weglaufen und jedes Recht verlieren oder die in anderen großen Notlagen sind. Für dieses Frauenzentrum leistet Imasgo e.V. regelmäßig Unterstützung im Unterhalt und in der medizinischen Versorgung. Einige der Jüngeren werden in Schulen geschickt, dafür übernimmt der Verein das Schulgeld.


Solaranlagen: Mehrere Solaranlagen sind installiert – u.a. auf dem Schulgebäude im Ortsteil Pinou - und einige sind geplant. Dabei helfen Schüler unseres Ausbildungsgangs mit.


Effiziente Verwaltung: Bei der Verwaltungsbehörde – dem Kommissariat – wurde eine Computeranlage finanziert und ein Hangar für die Wartenden errichtet, zum Schutz vor der Hitze. Die Partnerschaft wurde dadurch im ganzen Departement noch bekannter, denn die Ortschefin hat es überall lobend erwähnt.


Imasgo-Laden: Der Verkauf burkinischer kunsthandwerklicher Produkte aus ganz Burkina Faso ist seit einigen Jahren ein Projekt, das Handwerkern hilft, etwas zu verdienen. In Imasgo selbst werden Körbe, Webstoffe, Schneiderprodukte, Holzsessel etc. hergestellt, die per Container eines befreundeten Frankfurter Unternehmens zu uns kommen und im Imasgo-Atelier des Unverpackt-Ladens in Hammelbach und auf Märkten zum Kauf angeboten werden. Der Erlös fließt wieder in Projekte in Imasgo. Bei jedem Besuch – so auch in diesem Jahr – gehört der Einkauf neuer Ware zum Programm. Dabei hilft ein lokaler Koordinator.

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